Humboldt-Universität zu Berlin - Department für Agrarökonomie

Aktuelle Projekte

BioMaterialities (Nachwuchsgruppe)

Laufzeit: 2019-2024

Mittelgeber: BMBF

Leitung der Nachwuchsgruppe: Sarah Hackfort und Miriam Boyer

Bearbeitung: Louisa Prause, Margit Lindgren (bis 07/2021), Franziska Kusche und Camila Moreno

BIOMATERIALITIES is a five-year research project focusing on the materialities of living nature and their economic valuation in the High-Tech Bioeconomy. The research group is composed of six doctoral and post-doctoral researchers who analyze how biophysical processes intersect with and are changing social relations pertaining to production, reproduction and politics. The research group will trace commodity networks guided by an analysis of political economy, political ecology, economics of care, feminist theory and critical geography.


BIOMATERIALITIES ist ein fünfjähriges Forschungsprojekt, das sich mit der Materialität lebendiger Natur und ihrer Inwertsetzung in der High-Tech-Bioökonomie beschäftigt. Die Forschungsgruppe besteht aus sechs Doktorandinnen und Postdoktorandinnen, die analysieren, wie sich biophysikalische Prozesse mit sozialen Beziehungen in Bezug auf Produktion, Reproduktion und Politik verschränken und verändern. Die Forschungsgruppe analysiert globale Produktionsnetzwerke und bezieht sich dabei auf Ansätze aus der politischen Ökonomie, der politischen Ökologie, der feministischen Theorie und der kritischen Geographie.

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CUBES Circle: Future Food Production

funded by the German Federal Ministry of Research and Education, Humboldt University of Berlin and project partners, March 2019 – February 2024, WP leader: Peter Feindt

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GreenGrass – Innovation in utilizing the diversity of managed grasslands for a sustainable intensification of agriculture at landscape level

funded by the German Federal Ministry of Education and Research under the programme „Agricultural systems of the future“, Göttingen University in collaboration with Technical University Cottbus, Humboldt University of Berlin, Justus-Liebig University Gießen and University Hohenheim, March 2019 – February 2024, WP leader: Peter Feindt

 

IFST
Social cohesion, food and health: Inclusive food system transition

Laufzeit: Januar 2021 - Oktober 2023

Mittelgeber: Gefördert im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern durch die Berlin University Alliance

Projektleiter: Peter H. Feindt

Bearbeitung: N.N

Projektpartner Humboldt-Universität: Dr. Sarah Hackfort, Prof. Dr. Susanne Huyskens-Keil,
Prof. Dr. Caroline Stokes

Weitere Projektpartner: Freie Universität Berlin, Technische Universität Berlin, Charité Universitätsmedizin Berlin, Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ)

Sozialer Zusammenhalt ist eng mit Ungleichheiten und Anfälligkeiten in Ernährungssystemen und ernährungsbezogenen Gesundheitsfragen verknüpft. Das Projekt untersucht erstmals systematisch den Social Cohesion-Food-Health-Nexus und integriert dazu Perspektiven aus den Sozial- und Politikwissenschaften, der Ernährungs- und Innovationssystemforschung, der Lebensmitteltechnologie sowie den Medizin- und Ernährungswissenschaften. Sechs Fallstudien analysieren verschiedene Innovationen in Ernährungssystemen: soziale Bottom-Up-Initiativen, Interventionen in Alltagspraktiken, neue Lebensmitteltechnologien sowie innovative transnationale Wertschöpfungsketten. Drei Reallabore (Living Labs), ergänzt um verhaltenswissenschaftliche Experimente, entwickeln und testen zusammen mit Praktiker*innen Lösungsansätze, um positive Wechselwirkungen zwischen sozialem Zusammenhalt, Ernährung und Gesundheit zu ermöglichen.

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Nudging und Gestaltung von Agrarumwelt-Maßnahmen

Laufzeit: 01.01.-30.06.2021

Mittelgeber: Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG)

Projektleiter: Prof. Dr. Peter H. Feindt

Bearbeitung: Thies Rasmus Popp und Dr. Astrid Häger in Zusammenarbeit mit dem Projektbüro mareg (markt + region)

Ziel des Projektes ist es, Grundlageninformationen zum Thema Nudging im Zusammenhang mit Agrarumweltmaßnahmen zusammenzustellen.
Spätestens seit der Veröffentlichung des Buches „Nudge: Wie man kluge Entscheidungen anstößt“ von Richard Thaler und Cass Sunstein im Jahr 2008 wird das Thema Nudging in Diskussionen zur Politikgestaltung immer wieder aufgegriffen. Befürworter dieses verhaltenswissenschaftlichen Ansatzes verbinden damit die Erwartung, dass das Verhalten von Akteuren in eine (gesellschaftlich erwünschte) Richtung gelenkt wird, ohne dass die individuelle Entscheidungsfreiheit beeinträchtigt wird und ohne dass auf Ver- und Gebote zurückgegriffen werden muss. Die Handhabung kann für die Verwaltung mit wenig Aufwand und geringen bis gar keinen Umsetzungskonflikten verbunden sein. Deshalb gilt Nudging als kostengünstige und einfache Form der Politikgestaltung. In diesen Vorzügen liegen zugleich Nachteile. Kritiker benennen u. a. eine unzureichende demokratische Legitimation, wenig Chancen, dagegen juristisch vorzugehen, oder eine ethisch-moralisch zu hinterfragende „Besserwisserei“ des Staates bzw. der Verwaltung. Aus diesen Gründen wird argumentiert, dass auf Nudging verzichtet oder zumindest der Einsatz in enge Regeln gefasst werden sollte. In den vergangenen Jahren gab es einige Untersuchungen, die sich mit der Verknüpfung verhaltenswissenschaftlicher Ansätze und der Schnittstelle Landwirtschaft-Umwelt/Natur beschäftigt haben. Sie enthalten Potenziale für neue Ansätze der Politikgestaltung. Mit dem vorliegenden Projekt sollen Fachgrundlagen gelegt werden, auf deren Basis eine ergebnisoffene Diskussion für oder gegen eine Anwendung von Nudges im Bereich der Agrarumwelt-Maßnahmen möglich ist.
 

PolDeRBio

Laufzeit: 2019 – 2022

Mittelgeber: BMBF

Projektleiter: Peter H. Feindt

Bearbeitung: Maria Proestou, Nicolai Schulz, Veronica Turl, Katrin Daedlow (bis 12/2019)

PolDeRBio addresses the lack of a comprehensive policy design perspective on the development of bioeconomy policies that pay attention to the resilience of the bio-based production systems on which bioeconomies rest. It combines a ‘new’ policy design perspective with historical and discursive institutionalism and resilience thinking in order to develop and apply tools to assess the bioeconomy policies in 49 countries. PolDeRBio analyses national bioeconomy policies as institutionalization of country-specific bioeconomy discourses, which at the same time contribute to and are an expression of the capability of the developing bioeconomy state. By conceptualising bioeconomy policies as the institutionalization of policy ideas, the research project creates the ‘bioeconomy state’ embedded in institutional trajectories, socio-economic conditions and ecological challenges. PolDeRBio stimulates cross-national policy learning and contributes to more effective and efficient policy design for resilient bioeconomies.

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ZA-NExUS 2
Zukunftsfähige Agrarpolitik: Natur erhalten, Umwelt sichern
- Vertiefungsstudie

Laufzeit: 2018 -2020

Mittelgeber: BfN

Projektleiter: Peter H. Feindt

Bearbeiterinnen: Ronja Strauch (bis 11/2018) / Victoria Dietze (seit 12/2018)

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