Humboldt-Universität zu Berlin - Department für Agrarökonomie

Hortinlea

Hortinlea (Horticultural Innovation and Learning for Improved Nutrition and Livelihood in East Africa) ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zur Ernährungssicherheit in Ostafrika, insbesondere in Kenia. 19 ostafrikanische und deutsche Universitäten und Forschungsinstitute arbeiten gemeinsam daran, Wissen zu produzieren und zu verbreiten, um die gartenbauliche Produktion und den Verbrauch, insbesondere von afrikanischem Blattgemüse, zu steigern. Übergeordnetes Ziel ist die Verbesserung der Lebensgrundlagen und der Ernährungssituation der armen Bevölkerung auf dem Land und in der Stadt.

HU-Komponente: Verbesserung des Lebensunterhalts und der sozioökonomischen Bedingungen von Akteuren der afrikanischen Wertschöpfungskette für einheimisches Blattgemüse.

Die HU-Komponente untersuchte Herausforderungen und Chancen, mit denen die Akteure der Wertschöpfungskette für afrikanisches Blattgemüse (AIV) konfrontiert sind. Dies konzentrierte sich auf die Themen Armut, Ernährungssicherheit und Vulnerability und die Entscheidungsprozesse der Produzenten von afrikanischem Blattgemüse. Im Rahmen der HU-Komponente wurde eine HORTINLEA-Panelbefragung in ländlichen, peri-urbanen und städtischen Gebieten Kenias durchgeführt, bei der mehr als 1500 AIV-Produzenten, Händler und Konsumenten entlang der Wertschöpfungskette befragt wurden. Die Haushaltsbefragung wurde in drei aufeinanderfolgenden Jahren durchgeführt, 2014, 2015 und 2016.

Laufzeit: 2013 - 2018

HU-Partner: Leibniz Universität Hannover, Egerton University, Jomo Kenyatta University of Agriculture and Technology.

Mittelgeber: HORTINLEA ist eingebettet in eine Förderinitiative für globale Ernährungssicherung (GlobE) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Team an der HU: Prof. Dr. Wolfgang Bokelmann, Dr. Sindu W. Kebede, Dr. Henning Krause, Dr. Zoltan Ferenzi.

 

http://www.hortinlea.org/

 

 

Foto:SLE, Silke Stöber