Humboldt-Universität zu Berlin - Albrecht Daniel Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften

10 Jahre Hoffnungsbaum

Am 11. Dezember 2013 jährte sich die Pflanzung des Hoffnungsbaumes der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät zum zehnten Mal.

 

Der Hoffnungsbaum, botanisch ein Spitz-Ahorn (Acer platanoides L.), wurde von Christian Helldrich und Reinhold Zieger, beide Absolventen der Gartenbauwissenschaften und Inhaber von Baumschulen in Sachsen, 2003 unter großem öffentlichem Interesse gepflanzt, um ein deutliches Zeichen gegen die damals geplante Schließung der LGF zu setzen.

Anlässlich dieses Jubiläums hatte der Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit alle Interessierten zu einem Empfang am Baum im Invalidenpark eingeladen. Neben Hochschullehrern, Mitarbeitern und Studierenden erschienen auch einige ehemalige Fakultätsangehörige.
Der Dekan, Prof. Dr. Ellmer, wies in seiner Ansprache auf die schwierige Lage der Fakultät vor zehn Jahren hin, spannte aber zugleich einen Bogen über 200 Jahre agrarwissenschaftlicher Lehre und Forschung in Berlin. Viele Höhen und Tiefen habe es während dieser Zeit gegeben,
dennoch sei die Zukunft der Agrar- und Gartenbauwissenschaften in Berlin gesichert, wenn auch in anderer Gestalt.

So wie 1813 in ganz Deutschland Eichen als Zeichen des Friedens gepflanzt wurden, habe man ein lebendiges Zeichen der Hoffnung setzen wollen. Im Anschluss wurden Mistelzweige als winterliches Glückssymbol am Baum befestigt, die auch Vorübergehende auf das Jubiläum hinweisen sollen. Der FS Fröhlicher Landsmann hatte eigens zum Jubiläum das Lied „Am Brunnen vor dem Tore“ für unseren Ahornbaum umgedichtet.
So sangen alle Anwesenden zum Abschluss voller Inbrunst unter instrumentaler Begleitung des Fachschaftssprechers Holger Brandt. Unser Hoffnungsbaum wächst im nordwestlichen Bereich des Invalidenparks, ist für jedermann öffentlich zugänglich und mit einer erklärenden Tafel versehen. Vielleicht schauen auch Sie dort einmal vorbei!


(Artikel von Hilmar Baumgarten, verändert)