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Abb.: Ronny Rau

Humboldt-Universität zu Berlin - Lebenswissenschaftliche Fakultät - Ökonomik ländlicher Genossenschaften

Humboldt-Universität zu Berlin | Lebenswissenschaftliche Fakultät | Albrecht Daniel Thaer - Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften | Ökonomik ländlicher Genossenschaften | Forschung | Projekte | Making Rural Services Work for the Poor – The Role of Rural Institutions and their Governance for Agriculture-Led Development

Making Rural Services Work for the Poor – The Role of Rural Institutions and their Governance for Agriculture-Led Development

Das Projekt “Making Rural Services Work for the Poor – The Role of Rural Institutions and their Governance for Agriculture-Led Development“ wurde gemeinsam vom International Food Policy Research Institute, Washington D.C, USA, und der Humboldt-Universität zu Berlin, Deutschland koordiniert. Hauptgegenstand des Projekts war es, den Lebensunterhalt armer Haushalte in ländlichen Gegenden durch Verbesserung von Leistungen, die für die Landwirtschaft und die ländliche Entwicklung entscheidend sind, anzuheben. Ziel dieses Projekts war die Bereitstellung von politikrelevantem Wissen zu Strategien oder Eingriffen, die die ländlichen Armen – Männer und Frauen – ermächtigen, an der lokalen Governance zu partizipieren, die Unterstützung einzufordern, die sie benötigen und die Bezahlbarkeit der Dienstleister zu gewährleisten. Die Forschungsaktivitäten erstreckten sich sowohl auf ökonomische als auch soziale Dienstleistungen, die es der ländlichen armen Bevölkerung erlauben, landwirtschaftliche Innovationen zu nutzen, Zugang zu Märkten zu gelangen, von der Transformation der Landwirtschaft zu profitieren und ihr Wohlergehen zu verbessern. Die zu untersuchenden Länder waren Indien, Guatemala, Uganda und Kirgisistan, in denen die beteiligten Institutionen in den Forschungsprozess einbezogen wurden. Die Untersuchung basierte auf der Rolle, die Governance-Reformen wie die Dezentralisation, kommunale Wahlen und Führungsqualitäten, kollektives Handeln und soziales Lernen spielen kann bei der Verbesserung der Qualität und dem Zugang der ländlichen armen Bevölkerung zu Dienstleistungen, wobei die politischen Dimensionen dieser Reformen berücksichtigt wurden. Besonderes Augenmerk wurde auf die Bedeutung kollektiven Handelns unter den Farmern in Form von Vereinigungen, Produzentenorganisationen, Genossenschaften und Selbsthilfegruppen gelegt. Die zu erwartenden Ergebnisse umfassten analytisches Rüstzeug und empirische Aussagen zu Strategien zur Verbesserung der lokalen Governance und der Bereitstellung von Dienstleistungen für eine nachhaltige ländliche und landwirtschaftliche Entwicklung. Geschlechterauffällige Governance-Indikatoren, die die Durchführung ländlicher Dienstleistungen messen, waren Gegenstand der Methodologie. Capacity building zwischen den teilnehmenden Institutionen wurde durch Training und gemeinsame Forschung erreicht.