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▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin - Lebenswissenschaftliche Fakultät - Fachgebiet Urbane Ökophysiologie der Pflanzen

Prof. Dr. agr. Susanne Huyskens-Keil

 

Leitung Forschungsgruppe Produktqualität/Qualitätssicherung

Raum OG 112

 

Forschungsschwerpunkte
 
  • Integrative Qualitätsbewertung, Nacherntephysiologie und Qualitätsmanagement von pflanzlichen Nahrungsmitteln, mit Schwerpunkt auf leicht verderbliche Obst- und Gemüseerzeugnisse der gemäßigten Breiten sowie tropisch/subtropischer Herkunft.
  • Ziele sind die Charakterisierung und umfassende Bewertung der Qualitätsdynamik und Interaktion von produktphysiologisch-, ökophysiologisch und nacherntetechnologisch bedingten Qualitätsveränderungen während der gesamten Nahrungsmittelversorgungskette (von Produktion bis Verbraucher) unter besonderer Berücksichtigung der Nahrungsmittelsicherheit.
 
   
Projekte
 
  • Einsatz innovativer nacherntetechnologischer Verfahren (Ozon, UV-C/UV-B, 1-MCP, Hygienisierungsverfahren (u.a. Ethanol, Chlordioxid), Coatings, biologisch abbaubare Verpackungen) zur Qualitätssicherung von Obst und Gemüse – Einfluss auf sensorische Produkteigenschaften, ernährungsphysiologisch und gesundheitspräventive Inhaltsstoffe und Nahrungsmittelsicherheit
  • Stressinduzierte Dynamik gesundheitspräventiver, funktioneller Inhaltsstoffe bei Obst und Gemüse nach der Ernte.
  • In Kooperation u.a. mit dem Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB), Bundesinstitut für Risikobewertung, Max Rubner-Institut Karlsruhe, Universität Freiburg.
  • Hortinlea (Learning and Innovation in Horticultural Value Chains to Improve the Livelihood Situation of Rural and Urban Poor in Kenya, Ethiopia and Tanzania), iR Programm "GlobE - Global Food Security". Verantwortlich für Subproject: Quality assurance and preservation of African vegetables during postharvest for reducing food losses and improving nutritional value, storability food safety and human health. (BMBF/BMZ).
  • In Kooperation mit afrikanischen Partnern in Kenia (Egerton University, Jomo Kenyatta University, University Nairobi), World Vegetable Center, Welthungerhilfe und deutschen Partnern (Max Rubner-Institut Karlsruhe, Geisenheim Universität, Universität Freiburg, Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau).

 

Expertise in der Drittmittelaquisition zahlreicher nationaler und internationaler Projekte in Süd-Ostasien, Ostafrika und Kolumbien (u.a. EU Asia-Link-Projekt Curriculum and organizational development for higher education in agro-industrial technology in Indonesia; BMZ-Supporting Higher Education on Rural Development in Vietnam, Indonesia and China). Größere Projekte im Bereich MuD (Modell- und Demonstrationsvorhaben im Bereich der biologischen Vielfalt „Wiedereinführung alter Salatsorten zur regionalen Vermarktung“ und Weiterentwicklung der ‚Roten Liste der gefährdeten einheimischen Nutzpflanzen’ für Gemüse) sowie Klimafolgenforschung (Innovationsnetzwerk Klimaanpassung Berlin Brandenburg (INKA BB))

 
   
Mitgliedschaften
 
  • Deutsche Gartenbauwissenschaftliche Gesellschaft e.V.
  • Deutsche Gesellschaft für Qualitätsforschung pflanzlicher Nahrungsmittel e.V.
  • Arbeitsgemeinschaft Tropische und Subtropische Agrarforschung (ATSAF)
 
   
Mitglied in der Akademischen Selbstverwaltung
 
  • Akademischer Senat und Konzil
  • Fakultätsrat der Lebenswissenschaftliche Fakultät
  • Institutsrat des Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften der Lebenswissenschaftliche Fakultät
 
   
Lehre
 

Für die Bachelor Studiengänge Gartenbauwissenschaften und Agrarwissenschaften, den Master Prozess- und Qualitätsmanagement in Landwirtschaft und Gartenbau sowie den internationalen Masterstudiengang International Horticultural Sciences werden zahlreiche Lehrveranstaltungen in deutscher und englischer Sprache mit folgenden Schwerpunkten angeboten:

  • Nationale und internationale Gesetze und Verordnungen zur Qualitätsbewertung und Lebensmittelsicherheit pflanzlicher Nahrungsmittel
  • Qualitätsdynamik und Einflussfaktoren auf die Qualitätsausbildung vor und nach der Ernte
  • Produktphysiologie in der Vor- und Nachernte
  • Destruktive und invasive, zerstörungsfreie Methoden der Qualitätsbestimmung
  • Nacherntetechnologische Verfahren
  • Maßnahmenkonzepte zur Qualitätserhaltung und Qualitätssicherung entlang der Wertschöpfungskette (von der Produktion bis zum Konsumenten)
  • Qualitätsmanagementsysteme pflanzlicher Nahrungsmittel
  • Qualitätssicherung von Obst und Gemüse der gemäßigten Breiten und der Tropen und Subtropen

Seminare (Seminar Horticultural Science, Aktuelle Themen in den Gartenbauwissenschaften) und Fachexkursionen in Kooperation mit verschiedenen Forschungsinstitutionen (u.a. ATB, BfR) ergänzen das Lehrangebot.

 
   
Publikationen
 

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