Humboldt-Universität zu Berlin - Ressourcenökonomie

de.zentral

Institutionell und technologisch konsistente Energiestrategien für eine zentral oder dezentral ausgerichtete Energiewende in Deutschland

Beginn: 10/2013
Ende: 09/2016
 

Durch die Energiewende ergeben sich weitreichende Konsequenzen für das deutsche Energiesystem und seine Einbettung in den europäischen Markt. Deren tatsächliche Ausgestaltung ist von verschiedenen Interessengruppen mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen verknüpft. Während etwa der Bürgerdialog "Energietechnologien der Zukunft" Vorstellungen von einem dezentralen Energiesystem präferiert, plädieren die EU Kommission für eine stärkere Zentralisierung. Welche Möglichkeiten gibt es, die Transformation des Energiesystems in dem Spannungsfeld zwischen dezentraler und zentraler Energieversorgung zu gestalten? Welche Institutionen werden für die Umsetzung einer dezentralen oder zentralen Transformation des Energiesystems benötigt?

Ziele:

  1. Entwicklung eines differenzierten Verständnisses von Dezentralität und Zentralität bezüglich Netzausbau und Elektrizitätserzeugung.
  2. Die Entwicklung von technologisch, ökonomisch und institutionell konsistenten Energiestrategien für die Transformation des deutschen Energiesystems.
  3. Ein tieferes Verständnis der Grenzen, Möglichkeiten und gegenseitigen Abhängigkeiten von dezentralen und zentralen Gestaltungsoptionen der Energiewende.
  4. Ein Beitrag für den weiteren gesellschaftlichen und politischen Dialog.

In Phase I werden mit den Praxispartnern Narrative für die Energiewende erarbeitet. Diese werden in Phase II bezüglich Technologien, Akteuren und Institutionen analysiert (mit numerischen Energiesystemmodellen und Ansätzen der Regulations- und Institutionenökonomik). In Phase III werden daraus konsistente Gestaltungsoptionen für eine de/zentrale Transformation des Energiesystems entwickelt. Auf dieser Basis werden mit den Praxispartnern alternative Energiestrategien gebildet.



Mitarbeiter: Anna Pechan, Linda Neubauer, Nils Marscheider, Micha Steinhäuser

Projektpartner: Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und verschiedene Praxispartner aus der Energiewirtschaft und -politik.

Leitung Gesamtprojekt: Prof. Dr. Klaus Eisenack

Finanzierung: BMBF, Förderschwerpunkt Sozial-Ökologische Forschung

Weiterführende Informationen: de.zentral
 

Zentrale Ergebnisse:

Publikationen