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Humboldt-Universität zu Berlin - Lebenswissenschaftliche Fakultät - Ressourcenökonomie

Neue Studie über den Einfluss von Kraftwerksflexibilität auf die Energiewende

Die Studie analysiert, wie die Ausstattung mit flexiblen oder unflexiblen konventionellen Kraftwerken den Übergang zu erneuerbaren Energien (EE) beeinflusst. Es wird gezeigt, dass die Existenz unflexibler fossiler Energieerzeuger den frühzeitigen Ausbau von EE hemmt. Die Ausbaugeschwindigkeit nimmt jedoch zu, nachdem EE die Erzeugung durch unflexible Generatoren ersetzen. Zu dieser Zeit geht der abnehmende Einsatz unflexibler fossiler Energieträger meist mit einem zunehmenden Einsatz flexibler Generatoren einher. Dennoch ist der Aufbau zusätzlicher flexibler Kapazitäten nur unter restriktiven Bedingungen profitabel. Diese Studie kann die Energiewende unterstützen, indem sie zu einem besseren Verständnis zur Auswirkung von Flexibilität auf EE beiträgt.

Abb.: Oertel

 

Neetzow, Paul. 2019. “How to Go Green? The Effects of Power System Flexibility on the Efficient Transition to Renewable Generation.” Working Paper des Departments für Agrarökonomie No. 96/2019. Berlin.