Humboldt-Universität zu Berlin - Albrecht Daniel Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften

Geschichte und Ziele des Institutes

Auf der Grundlage des Fusionsgesetzes wurden 1992 die im West- und Ostteil der Stadt gelegenen gartenbauwissenschaftlichen Einrichtungen unter dem Dach der neugegründeten Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät der Humboldt - Universität zu Berlin vereinigt.

Am 10.3.1994 konstituierte sich nach Beendigung des Fusionsprozesses der neugewählte Fakultätsrat der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Im Institut für Gärtnerischen Pflanzenbau als eines von zunächst 7 Fakultätsinstituten fand, wie in vielen anderen fusionierten Einrichtungen Deutschlands, die deutsche Wiedervereinigung auf wissenschaftlicher und auch zwischenmenschlicher Basis statt.

Die kurz nach der Fusion einsetzenden Sparzwänge, die auch der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät durch den politischen Senat auferlegt wurden, führten 1996 zur erneuten Umstrukturierung des gerade erst etablierten Instituts für Gärtnerischen Pflanzenbau. Danach entstand das heutige Institut für Gartenbauwissenschaften als eine Einrichtung mit 7 Fachgebieten, 2 ergänzenden Fachgebieten und einer Versuchsstation. Weitere finanzielle Einschränkungen führten 2004 zu einer erneuten Umstrukturierung, in dessen Ergebnis das Institut gegenwärtig aus 4 Fachgebieten, 6 Arbeitsgruppen und einer Juniorprofessur besteht.

Um eine höhere Effizienz in Lehre und Forschung zu erreichen, ist das Institut deshalb derzeit mit der Konzentration aller Ressourcen der gartenbauwissenschaftlichen Lehre und Forschung am Campus Dahlem befasst.

 

Seit 77 Jahren haben viele Generationen von Gartenbauabsolventen eine wissenschaftlich fundierte Ausbildung in Berlin erfahren und eine solide Basis für ihre berufliche Tätigkeit erhalten.

Berliner Absolventen sind heute in verschiedenen Bereichen der Wirtschaft, Wissenschaft oder öffentlichen Verwaltung tätig. Die seit Jahren bedeutende Zahl von Studienanfängern zeigt eine hohe Attraktivität der BSc. und MSc. Studiengänge auf dem Gebiet der Gartenbauwissenschaften. Dem Anspruch einer interdisziplinären universitären Lehre bei Beachtung der Notwendigkeiten des Berufsfeldes der zukünftigen Absolventen stellt sich das Institut mit der ständigen Aktualisierung des Lehrangebotes. Zahlreiche Kontakte zu ausländischen wissenschaftlichen Einrichtungen dienten auch dem Austausch von Erfahrung mit unterschiedlichen Curricula auf dem Gebiet der modernen Gartenbaulehre.