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Humboldt-Universität zu Berlin - Lebenswissenschaftliche Fakultät - Department für Agrarökonomie

Forschung

Die Anwendung von Risikomanagement-Instrumenten in der Windenergie-Branche

In diesem Transferprojekt geht es um eine Modellanwendung der Risikomanagement-Instrumente, die im SFB 649 „Ökonomisches Risiko“ entwickelt wurden, im Bereich der Windenergie. Zuerst soll der Windenergie-Index weiterentwickelt und für aktuelle Fragestellungen wie lokale Einspeisevergütungen oder die Bewertung von Windparks verwendet werden. Des Weiteren planen wir, die Realisierung der Netzstabilität mit einem Modell für die Vorhersage der Windenergie-Volatilität zu unterstützen und wetterbedingte Produktionseinbußen mit Windderivaten abzusichern. Schließlich wollen wir die Effizienz von Windkraftanlagen genauer untersuchen, um gezielte technische Verbesserungen zu ermöglichen.

http://sfb649.wiwi.hu-berlin.de/projects/index.php#project_t

App zur Abschätzung des Windenergie-Potenzials an Standorten in Deutschland:
https://wind-energy-index.shinyapps.io/version2018/

Potenzial der Windenergie in Stadtgebieten: Gaza-Stadt als eine Fallstudie

Das Projekt soll einen Beitrag zu einer stabileren, dezentralen Energieerzeugung in Gaza-Stadt liefern, um die starke Nachfrage nach Energie zu bedienen, die Zahl der Netzausfälle zu senken und die Konsequenzen von Blackouts abzumildern. Dafür soll anhand von Windsensoren ermittelt werden, inwieweit die Flachdächer von Gaza-Stadt als Standort für Kleinwindanlagen geeignet sind. Das wissenschaftliche Hauptziel des Forschungsprojektes ist die Analyse der Windenergienutzung in dicht besiedelten Stadtgebieten anhand einer messungsbasierten Studie. Des Weiteren sollen Handlungsempfehlungen für die Windenergienutzung in Stadtgebieten entwickelt werden, die aus den realen Messungen in verschiedenen Höhen in Gaza-Stadt abgeleitet werden. Schließlich soll der Einsatz einer kleinen Windkraftanlage in relativ hoher Höhe über einem Wohngebäude evaluiert werden.

Marktintegration und Preiskonvergenz auf landwirtschaftlichen Bodenmärkten

Dieses Teilprojekt der Forschergruppe FORLand untersucht empirisch die räumliche Ausbreitung von Preisen auf landwirtschaftlichen Bodenmärkten. Dabei übernehmen wir die Idee der räumlichen Marktintegration von Rohstoffpreisen und hinterfragen, ob traditionelle Konzepte wie das Gesetz des einheitlichen Preises hilfreich sind, die ökonomische Effizienz von Bodenmärkten zu untersuchen. Außerdem zielen wir auf ein besseres Verständnis der räumlichen Unterschiede auf Bodenmärkten ab, indem wir Modelle der ökonomischen Geografie übertragen und nutzen. Somit liefern unsere Ergebnisse Einblicke in bestehende Marktrigiditäten und einen möglichen Regulierungsbedarf auf Bodenmärkten. Insbesondere beschäftigen wir uns mit den folgenden Fragen und Zielen:
a) Kann das Konzept der räumlichen Marktintegration auf landwirtschaftliche Bodenmärkte übertragen werden? Wir untersuchen die theoretischen Voraussetzungen für das Gesetz des einheitlichen Preises und untersuchen die Auswirkungen im Hinblick auf landwirtschaftliche Bodenmärkte. Zusammen mit Teilprojekt 7 übertragen wir Konzepte der ökonomischen Geografie, um das Auftreten mehrerer räumlicher Gleichgewichte zu erklären.
b) Wie können Konvergenzclubs für Bodenpreise identifiziert werden?Unter Verwendung verschiedener räumlich-zeitlicher Preisdiffusionsmodelle identifizieren wir Regionen mit ähnlicher Preisdynamik und untersuchen, in welchem Maße diese regionalen Märkte räumlich integriert sind. Die empirische Analyse wird für Deutschland und Tschechien durchgeführt.
c) Wie kann die Existenz von Konvergenzclubs auf landwirtschaftlichen Bodenmärkten erklärt werden?Mögliche Gründe sind die regional unterschiedlichen Rollen von außerlandwirtschaftlichen Investoren und Betriebsgrößen- oder Produktionsstrukturen. Besondere Aufmerksamkeit widmen wir den Auswirkungen von Grenzen auf die Konvergenz von Bodenpreisen.
 

Management von Wetterrisiken

Link (englisch)