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Humboldt-Universität zu Berlin - Lebenswissenschaftliche Fakultät - Gender und Globalisierung

Feministische Ökonomiekritik

 

Wie können gesellschaftliche Naturverhältnisse und ihre krisenhafte Entwicklung analysiert und politisch gestaltet werden, ohne auf Weiblichkeitskonstruktionen zurück zu greifen und die Analogie von Frauen und Natur zu reproduzieren? Die Verknüpfung der feministischen Kritik der politischen Ökonomie und des genderkritischen Ansatzes der Queer Ecologies ermöglicht innovative Perspektiven auf die Natur-Kultur-Hierarchie. Ausgehend von der Materialität ökonomischer Verhältnisse und gesellschaftlicher Naturverhältnisse lassen sich ökologische Politiken feministisch weiter entwickeln. Die Krise der sozialen Reproduktion dient dabei als Ausgangspunkt, um ökonomische, ökologische und soziale Krisenentwicklungen in ihrer Verwobenheit miteinander zu verstehen. In kritischer Auseinandersetzung mit dem Konzept Nachhaltigkeit basieren feministische Perspektiven gesellschaftlicher Naturverhältnisse auf dem Prinzip von sustainable livelihoods (mehr)