Forschungsgebiet

Das Fachgebiet Ressourcenökonomie widmet sich der Entwicklung einer Institutionellen Umwelt- und Ressourcenökonomie als einer sich herausbildenden Disziplin. Die Forschungsaktivitäten des Fachgebiets folgen dabei insbesondere der forschungsleitenden Idee der "Institutionen der Nachhaltigkeit". Mit Hilfe dieses „analytical framework“ lässt sich eine Vielzahl institutioneller Fragen der Umwelt- und Ressourcenökonomie bearbeiten, die von Ansätzen lokaler Partizipation bis hin zur Ausgestaltung internationaler Abkommen reichen.

Im Zuge der Realisierung entsprechender Forschungsprojekte wurden Drittmittel eingeworben und Verbundprojekte auf nationaler und internationaler Ebene entwickelt. Engagierte DoktorandInnen und HabilitandInnen tragen durch ihre Einzelprojekte in vielfältiger Weise zur Ausdifferenzierung der Institutionenanalyse natürlicher Ressourcen bei. Sie pflegen einen kreativen wissenschaftlichen Diskurs, wobei insbesondere das Forschungskolloquium zur Institutionen- und Ressourcenökonomie als Diskussionsforum dient, das auch allen Besuchern offensteht.

In Deutschland, insbesondere Ostdeutschland, und der Europäischen Union untersucht das Fachgebiet Ressourcenökonomie vor allem politikrelevante Problemstellungen z.B. im Bereich der Agrarumweltpolitik, Bioenergiebereitstellung und ländlichen Entwicklung. Ein besonderes Forschungsinteresse und umfangreiche Forschungserfahrungen bestehen im Hinblick auf die Analyse post-sozialistischer Transformationsprozesse in Mittel- und Osteuropa sowie Zentral- und Südostasien. Zahlreiche Forschungsarbeiten befassen sich mit Themen aus Entwicklungs- und Schwellenländern wie Äthiopien, Indonesien, Guatemala, Nicaragua, Brasilien, Namibia, Uganda, Kirgistan, Indien, Thailand, Vietnam und China. Diese Forschungsaktivitäten sind mit vielfältigen Formen der nationalen und internationalen Kooperation sowohl mit Forschungs- als auch mit Praxispartnern verbunden.

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zuletzt geändert: 22.03.11 h0555auj
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