Forschungsschwerpunkte

Im Mittelpunkt der Forschung stehen vor allem Fragen:
  • zum Einfluß von Klimaänderungen auf den Obstbau (s. Menüpunkt Projekte),
  • zum Einfluß von Klimaänderungen auf die Pflanzenentwicklung und zur phänologischen Modellierung (s. Menüpunkt Phänologie),
  • zum Einfluß des Wetters und der Witterung auf Entwicklung, Wachstum und Ertragsbildung landwirtschaftlicher Kulturen sowie auf deren Wasserhaushalt.

Hierzu wurde 1953 auf dem Ertragsfeld der Agrarmeteorologie ein Dauerfeldversuch angelegt, der bis heute fortgeführt wird. Dieser Versuch ist mit seiner umfangreichen pflanzenbaulichen und agrarmeteorologischen Datenerfassung zumindest in Deutschland, wenn nicht sogar im internationalen Maßstab, einmalig.

Schwerpunkte:

  • Analyse der zwischen Witterungsverlauf und Ertragsbildung bestehenden Beziehungen sowie die Entwicklung und Erprobung geeigneter statistischer Modelle für eine frühzeitige Ertragsschätzung mittels meteorologischer Daten.
  • Phänologische Phasen und ihre Beziehungen zur Witterung und Ertragsbildung.
  • Ermittlung von Wasserbedarf und Wasserverbrauch landwirtschaftlicher Kulturarten und deren Beziehung zu verschiedenen meteorologischen Parametern. Darauf aufbauend Untersuchung von Möglichkeiten zur Schätzung der aktuellen Evapotranspiration von Nutzpflanzen auf der Grundlage von Verdunstungsmessungen mittels Evaporimeter bzw. unter Verwendung von Verdunstungsformeln.
  • Simulation von Größen des Bodenwasserhaushalts, der Pflanzenentwicklung und des Pflanzenertrages landwirtschaftlicher Kulturen.
  • Darüber hinaus wurden verschiedenste Sonderuntersuchungen, u.a. zur detaillierten Beschreibung des Bestandsklimas durchgeführt.

Ziel:

Analyse der Zusammenhänge zwischen der atmosphärischen Umwelt und agrarischen Systemen im Hinblick auf die Abschätzung von Auswirkungen möglicher Klimaänderungen in der Landwirtschaft.