Dissertation von Atoho Jakhalu
Governance intersektoraler Wasserreallokation im Kontext der Urbanisierung in Hyderabad
Beginn: Januar 2010
Ende: Januar 2013
Die Wasserwirtschaft im gegenwärtigen Zusammenhang der Urbanisation, Klimaveränderungen und der Wasserverfügbarkeit ist durch zunehmende Wassernachfrage aus der Landwirtschaft, der Industrie und aus dem Haushaltssektor charakterisiert. Die Herausforderung besteht darin, die gleichzeitige Nahrungsmittelanforderung und die Wassernachfrage zu gewährleisten. Gleichzeitig bleibt die Bewässerung für die Armen in ländlichen Gebieten eine von den kritischsten landwirtschaftlichen Ressourceneinsätzen. Dieses wird auch als ein wesentliches Werkzeug gesehen, um die Armut zu verringern. Weiterhin ist sie ein entscheidender Faktor, um erschwingliche Lebensmittelpreise herzustellen. Durch die bedeutenden Multiplikatoreffekte verbessern sich viele andere Lebensbereiche, wie zum Beispiel die Gesundheit und die Ernährung. Der Fall von Hyderabad, Hauptstadt des Bundesstaates Andhra Pradesh (AP) im Süden von Indien, ist bezeichnend für die hier dargestellte Herausforderung, ein schnelles städtisches Wachstum in einer an Wasser knappen Umwelt zu stützen. Verwaltungsrichtlinien definieren die Verteilung des Wassers, aber die urbanen Anforderungen haben Priorität gegenüber der lang etablierten landwirtschaftlichen Nutzung. Dieses Phänomen des Konflikts und der Umverteilung von Wasser zwischen der Landwirtschaft und den Städten in wasserarmen Gegenden wird zunehmend ein wichtiges Thema sein. Die Forschungsstudie versucht, die institutionellen Arrangements mit Hilfe des analytischen Rahmens der Institutionen der Nachhaltigkeit (IOS) zu prüfen, um zu identifizieren welche Ausgestaltung diese Institutionen haben sollten und wann und wie diese an die richtige Stelle gesetzt werden sollten. Dies wird eine neue Ausgestaltung von Regierungsgewalt, Institutionen und Richtlinien ermöglichen, welche durch Prozesse gekennzeichnet sind, die Synergieeffekte suchen und viele verschiedene Akteure mit einbeziehen.
Bearbeiter: Jakhalu, Atoho
Kooperationspartner: Institut für Kulturgeographie, Universität Freiburg
Betreuer: Prof. Dr. Dr. h.c. Konrad Hagedorn, PD Dr. Christoph Dittrich
Finanzierung: Deutscher Akademischer Austausch Dienst (DAAD)
Ende: Januar 2013
Die Wasserwirtschaft im gegenwärtigen Zusammenhang der Urbanisation, Klimaveränderungen und der Wasserverfügbarkeit ist durch zunehmende Wassernachfrage aus der Landwirtschaft, der Industrie und aus dem Haushaltssektor charakterisiert. Die Herausforderung besteht darin, die gleichzeitige Nahrungsmittelanforderung und die Wassernachfrage zu gewährleisten. Gleichzeitig bleibt die Bewässerung für die Armen in ländlichen Gebieten eine von den kritischsten landwirtschaftlichen Ressourceneinsätzen. Dieses wird auch als ein wesentliches Werkzeug gesehen, um die Armut zu verringern. Weiterhin ist sie ein entscheidender Faktor, um erschwingliche Lebensmittelpreise herzustellen. Durch die bedeutenden Multiplikatoreffekte verbessern sich viele andere Lebensbereiche, wie zum Beispiel die Gesundheit und die Ernährung. Der Fall von Hyderabad, Hauptstadt des Bundesstaates Andhra Pradesh (AP) im Süden von Indien, ist bezeichnend für die hier dargestellte Herausforderung, ein schnelles städtisches Wachstum in einer an Wasser knappen Umwelt zu stützen. Verwaltungsrichtlinien definieren die Verteilung des Wassers, aber die urbanen Anforderungen haben Priorität gegenüber der lang etablierten landwirtschaftlichen Nutzung. Dieses Phänomen des Konflikts und der Umverteilung von Wasser zwischen der Landwirtschaft und den Städten in wasserarmen Gegenden wird zunehmend ein wichtiges Thema sein. Die Forschungsstudie versucht, die institutionellen Arrangements mit Hilfe des analytischen Rahmens der Institutionen der Nachhaltigkeit (IOS) zu prüfen, um zu identifizieren welche Ausgestaltung diese Institutionen haben sollten und wann und wie diese an die richtige Stelle gesetzt werden sollten. Dies wird eine neue Ausgestaltung von Regierungsgewalt, Institutionen und Richtlinien ermöglichen, welche durch Prozesse gekennzeichnet sind, die Synergieeffekte suchen und viele verschiedene Akteure mit einbeziehen.
Bearbeiter: Jakhalu, Atoho
Kooperationspartner: Institut für Kulturgeographie, Universität Freiburg
Betreuer: Prof. Dr. Dr. h.c. Konrad Hagedorn, PD Dr. Christoph Dittrich
Finanzierung: Deutscher Akademischer Austausch Dienst (DAAD)