Dissertation von Mario Alberto Arauz Torres
Institutioneller Wandel im Management natürlicher Ressourcen: Eine Fallstudie zur Entwicklung der Forstpolitik in Nueva Segovia, Nicaragua
Beginn: Oktober 09
Ende: September 12
Bearbeiter: Arauz Torres, Mario Alberto
Betreuer: Prof. Dr. Dr. h.c. Konrad Hagedorn
Finanzierung: Deutscher Akademischer Austausch Dienst (DAAD)
Ende: September 12
Nicaragua hat mit einem zunehmenden Prozess an Umweltverschlechterungen zu
kämpfen, einer der wichtigsten Faktoren hierfür ist die Abholzung (FIDEG,
2007: 08). 88% der Kieferwälder waren bis in die 90er Jahre in Nueva
Segovia angesiedelt, derzeit verbleiben hier lediglich noch 10% (GONIC,
2005:63). Dieses Phänomen hatte einen großen Einfluss auf die
Lebensumstände der ländlichen Haushalte, sie dringen weiter in den
Regenwald ein mit dem Ziel neue Arbeitsplätze und Agrarland zu finden, was
wiederum zu höheren Druck auf die Wälder führt (Aráuz, 2007:29). Trotz der
geschaffenen Institutionen, die zur Verbesserung des natürlichen
Ressourcenmanagements im Allgemeinen und insbesondere zum Stillstand von
Abholzung führen sollen, dauert die Übernutzung der Wälder weiterhin an und
so hat sich die landwirtschaftliche Grenze auf 54,00 Hektar bis 2005
ausgeweitet (GONIC, 2005: 63). Dieses Forschungsprojekt hat die Absicht den
Prozess der institutionellen Reform sowie die Resultate im Waldsektor von
Nueva Segovia, Nicaragua, durch die Anwendung der Theorie des
Institutionenwandels zu verstehen, zu analysieren und zu vergleichen.
Bearbeiter: Arauz Torres, Mario Alberto
Betreuer: Prof. Dr. Dr. h.c. Konrad Hagedorn
Finanzierung: Deutscher Akademischer Austausch Dienst (DAAD)