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Humboldt-Universität zu Berlin - Kooperationswissenschaften

Netzwerknutzen im genossenschaftlichen Verbund

Wie hoch ist der Netzwerknutzen im genossenschaftlichen Verbundnetzwerk? Welche Größenordnungen scheinen erreichbar und wie können gegebenenfalls ungenutzte Potenziale des netzwerklichen Geschäftsmodells erschlossen werden? Diesen Fragen geht die vorliegende Studie in mehreren Teilschritten nach. Es liegt dabei in der Natur des Forschungsgegenstandes, dass die Frage nach dem 'Netzwerknutzen' genau genommen nur von jedem Teilnehmer des Netzwerks selbst vor dem

Hintergrund seines individuellen Kontextes und Nutzungsverhaltens beantwortet werden kann. Darüber hinaus liegt es ebenso in der Natur des Forschungsgegenstandes, dass ein Netzwerknutzen über individuell schwer einschätzbare Synergien definiert werden muss und deshalb eben nicht über die einfache Aufsummierung individueller Einschätzungen bewertbar wird. Die Kernphilosophie der vorliegenden Studie ist es deshalb, zunächst normativ das zusammenzutragen, was der Verbund unter

Netzwerk versteht, welche Zahlen Auskunft geben können über real bestehende Erträge aus diesem Netzwerk und wie hoch derzeit der Unterschied zwischen denen ist, die erfolgreicher in diesem Netz agieren und denen, die noch weniger erfolgreich sind. Über eine Befragung werden Aussagen der Netzwerknutzer gesammelt, die Hinweise über die bestehenden Beziehungen und das Verbesserungspotenzial geben.


Eine statistische Auswertung sucht nach vorherrschenden Strukturen und Strategien unter den Teilnehmern. Aus diesen Teilergebnissen werden schließlich Aussagen gewonnen, die das Netzwerk so, wie es derzeit ist, und Strategien zur Verbesserung der Netzwerkbeziehungen charakterisieren helfen. Diese werden mit wissenschaftlichen Erkenntnissen über wichtige Funktionsprinzipien von Netzwerken in Verbindung gebracht. Die Studie schließt mit Vorschlägen, die gewonnene Erkenntnisse und Empfehlungen praxisrelevant kombinieren.