Zentrum für Kommunikation
Drei Absolventinnen des 2. Jahrgangs haben mittlerweile ein Zentrum für Kommunikationslehre an der Uni in Novosibirsk gegründet. Auch dieses Projekt läuft in Kooperation mit der Humboldt Universität Berlin (HU) und alle drei Absolventinnen arbeiten bereits an ihrer Promotion, welche widerum von der Staatlichen Agraruniversität Novosibirsk (NSAU) und der HU betreut wird.
Geschichte
Das Zentrum für Kommunikationslehre
wurde Ende des Jahres 2005 an der NSAU gegründet. Die Idee zur Gründung
dieses Zentrums entstand in Kooperation mit Dr. Christian Franke,
Organisator des deutschsprachigen Studienganges ‚Agrarmanagement’, und
Prof. Dr. Nagel, Dekan der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät
(LGF) der Humboldt Universität (HU) Berlin. Vor dem Hintergrund einigen
Studenten des Studienganges eine Perspektive an der NSAU zu bieten,
wurden schließlich drei Absolventinnen mit dem Schwerpunkt
‚Kommunikation in der Landwirtschaft’ ausgewählt. Ihre Tätigkeit
bestand zunächst darin, verschiedene Module und Trainingskurse
basierend auf dem in Berlin angeeigneten Wissen für alle Studiengänge
der NSAU zu erarbeiten und schließlich auch durchzuführen. Dazu zählt
beispielsweise auch die deutschsprachige Lehrveranstaltung
‚Kommunikation’ innerhalb des Studienganges. Zukünftig soll sich das
Zentrum für Kommunikation durch Kursgebühren selbst finanzieren.
Mitarbeiter
Seit Februar 2006 arbeiten im Zentrum für Kommunikation an der NSAU die drei Absolventinnen des deutschsprachigen Studienganges ‚Agrarmanagement’: Tatyana Bogacheva, Aleksandra Polyodova, Julia Scharavina.
Sie gehören zum 2. Jahrgang und haben ihre Masterarbeiten im Oktober 2005 unter Betreuung durch Dr. Vogler (Fachgebiet für Landwirtschaftliche Beratung und Kommunikationslehre) erfolgreich mit ‚sehr gut’ abgeschlossen. Darauf folgte ein weiterer Auslandsaufenthalt in Berlin. Während dessen hatten die drei Absolventinnen die Möglichkeit sich fachlich weiterzubilden und unter intensiver Betreuung die ersten Lehrkonzepte für die NSAU fertig zu stellen. Zwei der Absolventinnen verfügen des Weiteren über einen Abschluss in Pädagogik sowie über gute Kenntnisse der englischen Sprache.
Innerhalb der letzten Jahre konnte man beobachten, dass die menschliche Kommunikation auch in Russland bzw. in Sibirien eine immer größere Rolle zu spielen scheint. Die Arbeitswelt verändert sich stark durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien. Diese Veränderungen stellen höhere Anforderungen an Mitarbeiter. Daher müssen elementare Fachkompetenzen (hard skills) durch weitere Kompetenzen (soft skills) ergänzt werden. Nur wenige Universitäten Sibiriens bieten Kurse an, welche diese soft skills trainieren, während es in Europa eine Vielzahl an Konzepten gibt. Diese wurden nach einigen Aufenthalten in Berlin und dem Besuch einiger Seminare an das russische Ausbildungssystem angepasst. Die wichtigsten Ziele des Zentrums für Kommunikation an der NSAU sind:
Folgende Kurse existieren bereits:
Mitarbeiter
Seit Februar 2006 arbeiten im Zentrum für Kommunikation an der NSAU die drei Absolventinnen des deutschsprachigen Studienganges ‚Agrarmanagement’: Tatyana Bogacheva, Aleksandra Polyodova, Julia Scharavina.
Sie gehören zum 2. Jahrgang und haben ihre Masterarbeiten im Oktober 2005 unter Betreuung durch Dr. Vogler (Fachgebiet für Landwirtschaftliche Beratung und Kommunikationslehre) erfolgreich mit ‚sehr gut’ abgeschlossen. Darauf folgte ein weiterer Auslandsaufenthalt in Berlin. Während dessen hatten die drei Absolventinnen die Möglichkeit sich fachlich weiterzubilden und unter intensiver Betreuung die ersten Lehrkonzepte für die NSAU fertig zu stellen. Zwei der Absolventinnen verfügen des Weiteren über einen Abschluss in Pädagogik sowie über gute Kenntnisse der englischen Sprache.
Während eines Berlinaufenthaltes vertiefen die drei Absolventinnen des Studiengangs Agrarmanagement ihre Kenntnisse (Bilder oben und links). |
|
Tätigkeit
Innerhalb der letzten Jahre konnte man beobachten, dass die menschliche Kommunikation auch in Russland bzw. in Sibirien eine immer größere Rolle zu spielen scheint. Die Arbeitswelt verändert sich stark durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien. Diese Veränderungen stellen höhere Anforderungen an Mitarbeiter. Daher müssen elementare Fachkompetenzen (hard skills) durch weitere Kompetenzen (soft skills) ergänzt werden. Nur wenige Universitäten Sibiriens bieten Kurse an, welche diese soft skills trainieren, während es in Europa eine Vielzahl an Konzepten gibt. Diese wurden nach einigen Aufenthalten in Berlin und dem Besuch einiger Seminare an das russische Ausbildungssystem angepasst. Die wichtigsten Ziele des Zentrums für Kommunikation an der NSAU sind:
- Trainingskurse und Lehrveranstaltungen im Bereich interpersonelle
Kommunikation erarbeiten
- neue Konzepte ausprobieren und verbessern
- fertige Konzepte anbieten (z.B. Studenten, Hochschullehrern, Betriebsleitern)
Folgende Kurse existieren bereits:
- Kommunikation und Kooperation
- Erfolgreich Präsentieren
- Konfliktmanagement
- Managerkommunikation
- Interkulturelle Kommunikation